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Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit & Co.: Medizinische Hintergründe häufiger Sehfehler

Inhaltsverzeichnis

Haben Sie schon einmal versucht, eine Zeitung zu lesen, und die Buchstaben tanzten vor Ihren Augen? Oder haben Sie Straßenschilder erst erkannt, als Sie fast davorstanden? Damit sind Sie nicht allein. Millionen von Menschen nutzen Brillen oder Kontaktlinsen, um ihre Welt wieder scharf zu stellen.

Aber was passiert da eigentlich im Auge? Warum baut unser Sehsinn manchmal ab? In diesem Artikel erklären wir Ihnen die häufigsten Sehfehler. 

Wie funktioniert unser Auge?

Stellen Sie sich Ihr Auge wie eine kleine, hochwertige Kamera vor. Vorne gibt es ein Fenster (die Hornhaut) und eine Linse. Diese beiden Teile biegen das Licht so passend, dass es hinten im Auge genau auf einen Punkt trifft: die Netzhaut.

Dort entsteht das Bild, das unser Gehirn dann versteht. Wenn dieser Punkt aber nicht genau auf der Netzhaut landet, wird das Bild matschig oder unscharf. Das ist dann ein Sehfehler.

1. Kurzsichtigkeit: Wenn die Ferne verschwimmt

Wer kurzsichtig ist, kann das Buch in seiner Hand perfekt lesen. Aber das Gesicht eines Freundes auf der anderen Straßenseite? Das bleibt ein Rätsel.

Meistens ist bei Kurzsichtigen der Augapfel ein kleines Stück zu lang. Das Ergebnis: Das Bild wird schon im Auge fertig berechnet, bevor es hinten an der Wand (der Netzhaut) ankommt. Es „landet“ also zu früh.

Man kneift die Augen zusammen, um in der Ferne etwas zu erkennen. Oft beginnt das schon in der Schulzeit.

2. Weitsichtigkeit: Wenn die Nähe anstrengt

Weitsichtige Menschen haben das umgekehrte Problem. Sie sehen den Turm in der Ferne gut, aber die Speisekarte im Restaurant wird zur Herausforderung.

Hier ist der Augapfel oft zu kurz!
Das Ergebnis: Das Licht trifft theoretisch erst hinter dem Auge zusammen.

Die Falle: Junge Menschen können das oft mit ihren Augenmuskeln ausgleichen.
Aber das ist Schwerstarbeit für das Auge! Die Folge sind brennende Augen oder Kopfschmerzen nach der Arbeit am Computer.

3. Hornhaut-Verkrümmung: Wenn alles verzerrt wirkt

Manchmal ist die Welt nicht nur unscharf, sondern irgendwie schief oder verzerrt. Das nennt man Hornhaut-Verkrümmung oder Stabsichtigkeit. Bei dieser Veränderung ist das Fenster vorne am Auge (die Hornhaut) nicht rund wie ein Ball, sondern eher geformt wie ein Ei. Dadurch wird das Licht ungleichmäßig verteilt. Ein Punkt sieht für das Auge dann eher aus wie ein kleiner Strich. Das macht das Sehen in jede Entfernung schwierig.

4. Alterssichtigkeit: Wenn die Arme „zu kurz“ werden

Das ist der Klassiker ab etwa 45 Jahren. Man hält das Handy immer weiter weg, bis die Arme nicht mehr reichen. Das hat weniger mit einem Fehler im Bau des Auges zu tun, sondern ist ein ganz natürlicher Vorgang. Unsere Linse ist im Alter nicht mehr so elastisch. Sie kann sich nicht mehr so gut verbiegen, um auf die Nähe „scharfzustellen“.

Die Lösung: Eine einfache Lesebrille oder eine schicke Gleitsichtbrille hilft dem Auge dabei, die fehlende Kraft der Linse zu ersetzen. 

Was Sie für Ihre Augen tun können

Eine Sehschwäche ist kein Schicksal, mit dem man sich abfinden muss. Oft gewöhnen wir uns so sehr an das unscharfe Bild, dass wir gar nicht merken, wie viel Energie uns das kostet. Eine passende Brille sorgt nicht nur für ein scharfes Bild, sondern entspannt auch das ganze Gesicht und das Nervensystem.

Der Weg zur richtigen Brille

Es ist wichtig, dass Experten Ihre Augen genau unter die Lupe nehmen. Jeder Mensch braucht eine andere Unterstützung. Moderne Optiker wie eyes and more helfen Ihnen bereits online dabei, genau die Stärke zu finden, die Ihren Alltag wieder hell und klar macht. 

Kleine Tipps für den Alltag mit Sehschwäche:

Unsere Augen leisten jeden Tag Unglaubliches. Ob Ihr Auge nun ein Millimeter zu lang oder die Linse etwas fest geworden ist, heute gibt es für fast jedes Problem eine einfache Lösung. Gönnen Sie Ihren Augen die Unterstützung, die sie verdienen, und genießen Sie wieder die Details der Welt!

Fotoquellen: Adobe Stock, https://stock.adobe.com; https://elements.envato.com

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