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Kardiologische Vorsorgeuntersuchung

Inhaltsverzeichnis

Kardiologische Vorsorgeuntersuchung: Alles, was Sie dazu wissen müssen

Das Herz ist unser wichtigstes Organ. Leider kommt es – vor allem mit zunehmendem Alter – immer häufiger zu Herzerkrankungen. Dabei kann es sich um eine koronare Herzkrankheit, Herzmuskelerkrankungen oder Herzrhythmusstörungen handeln. Damit sich die Krankheit gar nicht erst weiter entwickeln kann, sollte man regelmäßig eine kardiologische Vorsorgeuntersuchung durchführen lassen.

Warum sollte man eine kardiologische Vorsorgeuntersuchung durchführen lassen?

Herzerkrankungen stehen an der Spitze der am häufigsten auftretenden Krankheiten. Auch in Österreich häufen sich die Fälle von Jahr zu Jahr. Herzerkrankungen sind für rund und ein Drittel aller Todesfälle verantwortlich. Vor allem bei Herzklappenerkrankungen, Herzrhythmusstörungen und Herzinsuffizienz hat die Inzidenz stark zugenommen. Eine kardiologische Vorsorgeuntersuchung dient dazu, mögliche Probleme und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems frühzeitig zu erkennen. Bis zum 55. Lebensjahr sollte man sich alle zwei Jahre untersuchen lassen, ab dem 55. Lebensjahr jedoch jährlich.

Was ist eine kardiologische Vorsorgeuntersuchung?

Die Vorsorgeuntersuchung dient der Prävention. Indem man sich regelmäßig einer kardiologischen Vorsorgeuntersuchung unterzieht, kann man das Risiko für die Entwicklung verschiedener Herzerkrankungen senken. Die Untersuchung ist individualisiert und umfasst in der Regel auch einen allgemeinen Gesundheitscheck. Wenn eine planmäßige Operation ansteht, sollten Sie sich ebenfalls zum Kardiologen begeben. In diesem Fall sollte die kardiologische Untersuchung nicht früher als 28 Tage vor der geplanten Operation stattfinden.

Was passiert bei einer kardiologischen Vorsorgeuntersuchung?

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Bei einer kardiologischen Vorsorgeuntersuchung werden mithilfe eines Elektrokardiogramms (EKG), eines Herzultraschalls (Echokardiographie) und eines Belastungs-EKG die Herzkammern und -klappen untersucht. Außerdem werden der Blutfluss und die Pumpkraft des Herzens analysiert. Selbstverständlich befragt Sie der Kardiologe zu etwaigen Beschwerden und zur Einnahme von Medikamenten. Die Untersuchung nimmt ungefähr eine Stunde in Anspruch. Ihr behandelnder Arzt erklärt, welche vorbeugenden Maßnahmen Sie ergreifen können, um Ihr Risiko für eine Herzerkrankung zu verringern. Dabei kann es sich um Tipps rund um einen gesunden Lebensstil oder um die Weiterführung und Optimierung bereits bestehender Therapien handeln.

Wie lassen sich Herzbeschwerden vermeiden?

Selbst bei angeborenen Herzfehlern kann man das Herz mit einer gesunden Lebensweise und einer vernünftigen Ernährung unterstützen. Auch Stress spielt eine überaus wichtige Rolle und kann zu psychosomatischen Erkrankungen führen. Ab einem bestimmten Lebensalter oder bei der entsprechenden Veranlagung ist es ratsam, regelmäßig den Blutdruck zu messen.

Finden Sie hier Kardiologen aus unserem Verzeichnis, die kardiologische Vorsorgeuntersuchungen anbieten. Sie können über das Profil direkt mit dem Arzt in Kontakt treten.

Fotoquellen: Adobe Stock, https://stock.adobe.com; https://elements.envato.com

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