Skip to content

Private Gesundheitsvorsorge

Inhaltsverzeichnis
Foto: WoGi / © stock.adobe.com

private Gesundheitsvorsorge

Haben Sie schon darüber nachgedacht, eine private Krankenversicherung abzuschließen? Dann sind Sie nicht allein! Immer mehr Menschen wünschen sich Zusatzleistungen zur gesetzlichen Krankenversicherung. Hier erfahren Sie, was es mit der privaten Gesundheitsvorsorge auf sich hat und worauf Sie unbedingt achten müssen.

Was versteht man unter privater Gesundheitsvorsorge?

Das Geschäft mit der privaten Gesundheitsvorsorge boomt. Wir beschäftigen uns vermehrt mit unserer Gesundheit und sind auch nicht immer mit den Leistungen zufrieden, die uns die gesetzliche Krankenversicherung bietet. Hier kommt die private Krankenversicherung ins Spiel. Bei dieser handelt es sich um eine Zusatzversicherung, die aus drei Leistungen besteht: 

  • der Wahlarztversicherung
  • der Sonderklasseversicherung 
  • und Zusatzpaketen

Bei der Wahlarztversicherung erhalten Sie pro Kalenderjahr ein bestimmtes Budget. Somit können Sie sich Ihre Kosten beim Wahlarzt beziehungsweise beim Privatarzt rückerstatten lassen. Auch Nebenleistungen wie Physiotherapie werden von der privaten Krankenversicherung rückerstattet. Wer eine Sonderklasseversicherung abschließt, erhält die Kosten für einen Aufenthalt in der Privatklinik oder auf der Sonderklassestation rückerstattet. Je nachdem, ob Sie nach Krankheit oder nach Unfall versichert sind, unterscheiden sich die Tarife. In Kombination mit der Wahlarzt- oder Sonderklasseversicherung können Zusatzpakete in Anspruch genommen werden. Diese umfassen Leistungen wie ein Einbettzimmer oder einen Reisetarif.

Ist eine private Gesundheitsvorsorge notwendig?

Die Ansprüche der Österreicher an das Gesundheitssystem werden mit jedem Jahr höher. Wir geben uns schon längst nicht mehr mit Leistungen im Mittelfeld zufrieden, sondern zahlen lieber etwas mehr, um von privaten ärztlichen Leistungen profitieren zu können. Vor allem die Flexibilität ist einer der Punkte, die beim Entschluss für eine private Gesundheitsvorsorge eine entscheidende Rolle spielen. Privatpatienten können ihren Arzt frei wählen und genießen auch sonst eine bevorzugte Behandlung. Als Privatpatient ist es oftmals leichter, einen passenden Termin zubekommen. Die private Krankenversicherung übernimmt die Kosten für einen Aufenthalt in einer Privatklinik und erlaubt es Patienten, zusätzliche Services in Anspruch zu nehmen. Dazu gehören unter anderem eine  Zweitmeinung vor Operationen. Somit ist eine private Krankenversicherung zwar nicht unbedingt notwendig, jedoch empfehlenswert.

Handelt es sich bei der privaten Gesundheitsvorsorge um eine Ergänzung zur gesetzlichen Krankenversicherung?

Die private Gesundheitsvorsorge wird zusätzlich zur gesetzlichen Krankenversicherung abgeschlossen und wird deshalb oft als Zusatzversicherung bezeichnet. Sie übernimmt die Kosten für Leistungen, die nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung gehören. Da es bei Arztbesuchen immer öfter zu langen Wartezeiten kommt und auch die Sprechstunden eher kurz ausfallen, kann eine private Krankenversicherung durchaus die richtige Lösung für Sie sein. Müssen Sie unfalls- oder krankheitsbedingt mit einem längeren Krankenhausaufenthalt rechnen, kommt eine private Gesundheitsvorsorge auf jeden Fall gelegen. Sie können Arzt und Krankenhaus frei wählen und dürfen eine Zweitmeinung einholen. Wer regelmäßig ins Ausland reist, sollte sich durch einen Reisetarif absichern.

Private Gesundheitsvorsorge: Kann ich mir das überhaupt leisten?

Die Kosten sind von Ihrem Alter und Ihrem Gesundheitszustand abhängig. Erwachsene müssen mit monatlichen Kosten in der Höhe von 45 bis 85 Euro rechnen. Außerdem kommt es auch auf Ihre Wünsche an: Je mehr Zusatzoptionen Sie in Anspruch nehmen, desto mehr zahlen Sie. Es gibt auch private Krankenversicherungen, die 100 Euro und mehr kosten. Zu empfehlen sind solche Tarife jedoch nur, wenn Sie besondere Wünsche haben. Dazu zählen beispielsweise die Entbindung in einer Privatklinik. Im Grunde genommen ist die private Krankenversicherung durchaus erschwinglich, wenn Sie denjenigen Tarif wählen, der zu Ihnen passt. Führen Sie im Vorfeld einen Vergleich durch, um den richtigen Tarif zu wählen.

Wann sollte man eine private Krankheitsversicherung abschließen?

Wenn Sie zwei- bis dreimal im Jahr zum Arzt gehen, lohnt es sich, eine private Krankenversicherung abzuschließen. So lassen sich auch die Wartezeiten für OPs und Arztbesuche erheblich verkürzen. In der Regel wird empfohlen, eine private Krankheitsversicherung bis zum 45. Lebensjahr abzuschließen. Je früher im Leben man sie abschließt, desto günstiger fällt sie aus.

Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen stellen in keiner Weise ein Angebot zum Erwerb von Versicherungsprodukten, hinsichtlich derer sich Informationen in diesem Dokument befinden, oder eine Aufforderung zum Stellen eines solchen Angebots dar. Auch dürfen die in diesem Dokument enthaltenen Informationen nicht Versicherungsberatung verstanden werden. Bei der Zusammenstellung der Daten und der Wiedergabe von Informationen wurde mit der größtmöglichen Sorgfalt vorgegangen. Alle Angaben erfolgen jedoch ohne Gewähr.

Fotoquellen: Adobe Stock, https://stock.adobe.com; https://elements.envato.com

Weitere interessante Artikel

Unser Gesundheitsblog mit aktuellen Themen rund um Medizin & Prävention