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Was ist ein PET CT?

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine PET CT?

Damit man das versteht, ist es wichtig zunächst einmal zu klären, was eine PET-Untersuchung und eine CT-Untersuchung sind. Eine PET-CT ist dann nichts anderes, als diese beiden Untersuchungen in einem Duchgang.

Was ist eine PET?

PET ist die Abkürzung für Positronen Emissions Tomographie. Das ist eine Untersuchung, bei der die Stoffwechselaktivität verschiedener Gewebe dargestellt werden kann.

Diese Stoffwechselaktivität ist deswegen relevant, weil sie zum Beispiel bei Entzündungen und in bösartigen Tumoren wesentlich höher ist, als in gesundem Gewebe. Somit können diese Gewebeveränderungen sicher dargestellt und unterschieden werden.

Wie funktioniert die Darstellung der Stoffwechselaktivität bei der PET?

Um dieses Kunststück zusammen zu bringen, macht man sich einen Trick zu Nutze. Man verwendet einen sogenannte Tracer: Man markiert Traubenzucker (Glucose) mit einer schwach radioaktiven Substanz, in den meisten Fällen mit radioaktivem Fluor. Das Ergebnis ist die Fluor-Desoxy-Glucose, kurz FDG. Da aktive Gewebe, zu denen auch entzündetes Gewebe oder Krebszellen gehören, mehr Zucker „fressen“ als normales, gesundes Gewebe, reichert sich in diesen auch mehr von diesem Tracer ab. Anhand der radioaktiven Strahlung, die dann vom Tracer ausgeht, kann die Anreicherung anschließend sichtbar gemacht werden. Auch die Herzmuskulatur und das Gehirn können auf diese Weise untersucht werden, weil auch diese sehr viel Zucker brauchen.

Wie läuft eine PET CT ab?

Wichtig ist, dass man nüchtern zur Untersuchung erscheint. Wenn man vorher gegessen hat, ist der „Hunger“ aller Zellen nach Zucker ja bereits gesättigt und sie würden das FDG nicht so gut aufnehmen. Bei Diabetikern ist ein möglichst niedriger Blutzuckerspiegel von etwa 100-120mg/dl ideal. Stillende Frauen sollten vor der Untersuchung noch einmal Stillen und nach Möglichkeit Milch abpumpen, da die ersten Milchportionen nach der Untersuchung zu verwerfen sind. Der Tracer wird über die Vene verabreicht und danach sollte man etwa eine Stunde so ruhig wie möglich liegen bleiben. Würde man gleich danach aufstehen, würde nämlich die ganze FDG in die Beinmuskulatur wandern.

Anschließend werden die Bilder angefertigt. Man liegt auf einer Liege, um die die Detektoren angeordnet sind, die die radioaktive Strahlung des FDG, aufnehmen und auf errechneten Bildern darstellen. Die Untersuchung dauert etwa eine 30-60 Minuten und auch dabei muss der Patient möglichst ruhig liegen bleiben.

Auch alkoholhaltige Gesichtswasserprodukte sollten (außer bei extrem fettiger Haut) im Winter nicht unbedingt verwendet werden.

Besser ist es nun, auf Produkte zu setzen, die einen hören Fettanteil haben und somit helfen die Feuchtigkeit in der Haut zu speichern. Besonders beliebt sind hier pflanzliche Öle wie Sheabutter (Karite) oder Arganöl.

Sollten diese Maßnahmen nicht ausreichen, können Sie zusätzlich mit einer Behandlung mit einem Skinbooster oder Profhilo, das sind spezielle Formulierungen aus besonders hoch konzentrierter Hyaluronsäure, die Haut von innen heraus mit Feuchtigkeit versorgen und sie somit gegen die Herausforderungen der trockenen Winterluft wappnen. Diesbezüglich berate ich sie gerne in der Ordination (www.radiantbeauty.at) .

Ist ein PET gefährlich?

Natürlich stellt man sich die Frage, was mit dem radioaktiven Tracer im Körper geschieht. Das verwendetete Fluor ist sehr instabil und hat eine Halbwertszeit von etwa zwei Stunden. Das bedeutet nach zwei Stunden ist nur mehr die Hälfte der Substanz da, nach vier Stunden nur mehr ein Viertel und nach acht Stunden nur mehr ein Zweiunddreißigstel. Somit verbleibt die Radioaktivität nicht sehr lange im Körper. Dennoch ist es von Vorteil, wenn man darauf achtet, genug zu trinken um die Ausscheidung über die Nieren gut zu unterstützen

Was ist eine PET CT?

Bei einer PET CT wird zusätzlich zur PET Untersuchung mit dem gleichen Gerät auch eine Computertomographie (CT) angefertigt. Somit habe ich einerseits die hohe bildmäßige Auflösung und Detailgenauigkeit der Organmorphologie, die der Computertomographie zu eigen ist und andererseits die zusätzliche Information über die Stoffwechselaktivität.

(Mehr Information über die Computertomographie finden Sie hier: hier den Link des Artikels einfügen, wo ich verschiedene radiologische Untersuchungen beschrieben habe)

Besondere Fragestellungen, für die PET und PET CT die besten Untersuchungsmethoden sind?

  • Untersuchung von Organen und Geweben, die sich durch ihre hohe Stoffwechselaktivität von der Umgebung unterscheiden.
  • Unterscheidung, ob ein vergrößerter LK bei bekannter Krebserkrankung einer LK-Metastase entspricht.
  • Unterscheidung zwischen Narbe und Rezidiv bei einer Krebserkrankung
  • Verlaufskontrolle und Beurteilung des Therapieerfolges bei Krebserkrankungen.
  • Unterscheidung zwischen Narbe und Entzündung.

 

Wo kann ein PET CT gemacht werden?

Die PET und auch die PET CT sind anspruchsvolle Untersuchungen, bei denen folgende Herausforderungen zu meistern sind:

Die Herstellung der erforderlichen Radionuklide ist aufwendig und teuer. Zusätzlich braucht man vor Ort ein Labor, in dem mit radioaktiven Stoffen hantiert werden darf.

Darüber hinaus müssen Labor und PET-CT Gerät aufgrund der kurzen Zerfallszeit der verwendeten Substanzen in räumlicher Nähe liegen. Aus diesem Grund wird die Untersuchung meist ambulant in speziellen Instituten oder in radiologischen bzw. nuklearmedizinischen Abteilungen von Spitälern durchgeführt. Die Patienten können nach der Untersuchung gleich nach Hause gehen.

(Mehr Information über die Computertomographie finden Sie hier)

Titelbild: (c) Adobe Stock

verfasst von:

Dr. Vjara Ilieva, Fachärztin für Allgemeinmedizin & Radiologie

Nach dem Medizinstudium an der Universität Wien hat Frau Dr. Ilieva die Ausbildung zur Ärztin für Allgemeinmedizin und später auch zur Fachärztin für Radiologie abgeschlossen.

Nach nun mehr insgesamt 12 Jahren Tätigkeit im Krankenhaus Hietzing und im Wilhelminenspital in Wien hat Frau Dr. Ilieva seit kurzem zusätzlich ihre eigene Wahlarztordination in Baden bei Wien sowie in Wien eröffnet. 

Fotoquellen: Adobe Stock, https://stock.adobe.com; https://elements.envato.com

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